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Grandville (1847) - Dream of Crime and Punishment

Die Traumwelt (engl.: Dreamworld) ist eine surreale Alternativdimension.

Definition

Träume sind psychische Eindrücke und Erlebnisse, welche sich während der Schlafphase im Gehirn eines Menschen abspielen. Die genaue Ursache dieser Eindrücke sind nicht näher bekannt.

Die Natur der Träume wird seit dem Beginn der modernen Wissenschaft in einem eigenen Zweig erforscht, doch wegen ihrer allgemein flüchtigen Natur schwer erforschbar, da man diese Eindrücke nur dann bildlich erfahren kann, wenn man einen betroffenen Schläfer ausfragt und dieser sich noch an seine Träume erinnern kann. Klar messbar sind nur die Gehirnaktivitäten und eventuell damit verbundene motorische Reaktionen (z.B. Schlafwandeln oder Traumzuckungen), die während der Traumphase stattfinden.

In der Psychologie werden die meisten Träume als Empfindungen des Unterbewusstseins definiert, wobei jedoch keine festlegbare Einteilung von deren Funktionen vorgenommen werden kann. Traumbilder und -Sequenzen zeigen oftmals surreale Situationen, in denen sich das Unterbewusstsein des Träumenden wiederfindet, die zum Teil auch recht traumatisch und erschreckend sein können (Albträume). Solche Traumbilder sind auch durch die individuellen Persönlichkeiten der Träumer immer unterschiedlich; welche Umweltfaktoren auf welche Weise bei einem Traum mitwirken, kann nicht mit Sicherheit bestimmt werden.

Einige Traumarten fallen wiederum aus diesem Rahmen:

  • Klarträume (auch luzide Träume), welche eine Steuerung des Traums durch das Bewusstsein des Träumenden ermöglicht;
  • Tagträume, eine Art meditativer Zustand;
  • Wahrträume, die sich zurück- oder vorgreifend auf reelle Ereignisse beziehen;
  • posttraumatische Träume, in welchen besonders einschneidende Erlebnisse als Albtraum auch in der Wachphase im Gedächtnis wieder erlebt werden.

Im Altertum wurden Träumen oft prophetische Bedeutung zugemessen; berühmte Beispiele davon finden sich im Alten Testament in Joseph, Sohn des Jakob (Buch Genesis) und der Figur des Propheten Daniel (Buch Daniel). In der modernen Traumforschung wird den Träumen unter anderem folgende Funktionen zugeschrieben:

  • Reifung der Gehirnleistung und Erhaltung der Persönlichkeit des Träumers
  • Verarbeitung von emotionalen Erlebnissen, Reinigung und Entspannung des Bewusstseins
  • kreative Lösungsfindung

Traumwelten

In vielen fantastischen Werken der Popkultur spielen sich Träume in einer eigenen Welt ab, die sich durch bewusste Versuche für gewöhnlich nicht erreichen lässt. In solchen Traumwelten erleben die Protagonisten entweder Abenteuer, die sich oftmals mit der Erfüllung von in der realen Welt nicht durchsetzbaren Wünschen beschäftigen; oder sie begegnen dort - besonders in Albtraumwelten - fremden Wesenheiten, die sich auf die eine oder andere Weise aktiv in die Träume der Menschheit einmischen.

Bekannte Beispiele für solche fiktiven Darstellungen sind Sandman aus den DC Comics und der Dämon Nightmare aus den Marvel Comics, Little Nemo von Winsor McCay und die Filmfigur Freddy Krueger aus der Nightmare on Elm Street-Horrorfilmreihe.

Verbindung mit TMNT

In der 2012er CGI-Serie der Teenage Mutant Ninja Turtles gelangen die Turtles in die Traumwelt, als diese von den Dream Beavers angegriffen werden. Diese halten sie in der Traumwelt fest und versuchen den Turtles, ihre Lebensenergie auszusaugen.

Siehe auch

Quellen

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